1.9.4.2

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Nov 6, 2018
Category: General
Posted by: admin

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Berufsvorbereitung

Zielsetzung:

Die SchülerInnen erwerben im praxisorientierten und berufsvorbereitenden Unterricht wichti­ge Kompetenzen für das spätere Erwerbsleben sowie für ihre private Lebens­führung. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erwerb sogenannten Schlüsselqualifikationen.

 

Die Berufsorientierung erfolgt mit Hilfe unterschiedlicher Bausteine:


1. Berufswahlunterricht in den Klassen 8-10:

Inhalte Klassen 8-10 allgemein:

Potentialanalyse, Orientierung in Berufsfeldern, Vor- und Nachbereitung von Betriebserkundungen, Bewerbungstraining (Bewerbung, Le­bens­lauf, Vorstellungsgespräch), Vor- und Nachbereitung von Praktika, Bearbeitung von lernstufenspezifischen Praktikumsmappen, Trainierung von Selbsteinschätzung/ Fremdeinschätzung von Interessen, Fähig­keiten, Eignungen, Tätigkeitsbereiche erforschen, Konfliktsituationen im Rollenspiel bewältigen lernen, Jugendarbeits­schutz­ge­setz, ...)

Jahrgangsspezifisch:

  • Zunehmender Schwierigkeitsgrad bei der Erarbeitung der Prakti­kums­­map­pen, insbesondere der Berichte
  • Zunehmender Selbstständigkeitsgrad bei der Suche nach Prakti­kums­­­plätzen

 

2. Praktika in den Klassen 8-10

Zu den Praktika in den Klassen 8-10 bitte hier klicken.

 

3. Arbeitslehre in den Klassen 8-10

Die SchülerInnen werden in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Hauswirtschaft unterrichtet. In diesem Zusammenhang wird häufig mit dem Beruswahlpass gearbeitet.

 

4. Projekt „KAOA" - Kein Abschluss ohne Anschluss

Übergang Schule-Beruf - NRW

Die Landesinitiative "KAOA" untertütz die Schülerinnen und Schüler in NRW beim Übergang Schule-Beruf. Zentral ist dabei die frühzeigite Berufsorientierung und Hilfe bei der Berufswahl sowie beim Eintritt in eine Ausbildung.

Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst zügig eine Anschlussperspektive für die Berufsausbildung zu eröffnen. Jugendliche und ihre Eltern werden dabei auf dem Weg in die Berufswelt nachhaltig unterstützt.

Zentrale Handlungsfelder im Übergang Schule-Beruf:

 

Handlungsfeld 1: Berufsorientierung stärken

Ab Klasse 8 erhalten die Schülerinnen und Schüler eine verbindliche, systematische Berufsorientierung. Neben der Ermittlung und Förderung von Potentialen und berufsrelevanten Kompetenzen gehören dazu vor allem gezielte Praktika in Betrieben, um verschiedene Berufsfelder zu erkunden und eine kompetente Berufswahl zu ermöglichen.

Bis zum Ende der Schulzeit wird mit allen Scnülerinnen und Schülern eine individuelle Anschlussperspektive erarbeitet und durch konkrete Anschlussvereinbarungen dokomentiert:

- Potentialanalyse

- Berufsfelderkundungen

- Girlsday/Boysday

 

Die Potentialanalyse

Bei der Potentialanalyse handelt es sich um eine Art Kompetenzcheck - ein stärkenorientiertes Instrument, mit dem die Schülerinnen und Schüler ihre Stärken, Fähigkeiten und Talente entdecken können. Die Jugendliche gewinnen mit Hilfe der Analyse zu differenzierten Einblicken in ihre Fähigkeiten und Interessen. Unterschiedliche Testverfahren liefen den Jugendlichen konkrete Berufsvorschläge, die zu ihren Fähigkeiten, Kompetenzen und Interessen passen. Zudem zeigen sie ihnen schulische sowie berufliche Perspektiven im Hinblick auf ihre weitere Lebensplanung auf.

  • - Wo liegen meine Stärken?
  • - Was will ich später einmal werden?
  • - Welcher Beruf passt zu mir?
  • - Woran muss ich noch arbeiten?

In individuellen Auswertungsgesprächen werden die Ergebnisse mit den Jugendlichen reflektiert. Hier bekommen die Schülerinnen und Schüler ein Feedback darüber, woran sie noch arbeiten müssen, um ihren Berufswunsch auch realisieren zu können.

Berufsfelderkundungen

In Klasse 8 führen die Schülerinnen und Schüler drei unterschiedliche Berufsfelderkundungen durch. Während der Erkundungen werden die SchülerInnen be- und angeleitet. Sie beobachten typische Tätigkeiten und Arbeitsabläufe und haben Gelegenheiten für Gespräche, z.B. über ein Praktikum oder eine Ausbildung. Somit erhalten die SchülerInnen die Möglichkeit eine berufliche Tätigkeit aktiv auszuführen. Dies erfolgt, indem man ihnen eigenverantwortlich kleine praktische Tätigkeiten überträgt.

Durch die Berufsfelderkundungen erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich mit ihren eigenen Interessen und Stärken auseinanderzusetzen. Durch unterschiedliche Berufsfelderkundungen erweiteren sie ihre beruflichen Vorstellungen. Die Berufsfelderkundungen dienen auch einer reflektierten Auswahl eines Berufsfeldes für ein gezieltes Schülerpraktikum.

 

Girlsday

Der Girlsday ist ein einmal im Jahr stattfindener Aktionstag, an dem die Mädchen motiviert werden sollen sich für technische, handwerkliche oder naturwissenschaftliche Berufe zu interessieren. Der Girlsday soll dazu beitragen, den Anteil weiblicher Beschäftigten in sogenannten "Männerberufen" zu verringern.

 

Boysday

Der Boysday ist ein einmal im Jahr stattfindener Aktionstag, an dem Jungen sich für vermeintliche Frauenberufe interessieren soll. Er ist das Gegenstück zum Girlsday.

 

Zweck beider Aktionstage ist die Gleichbehandlung von Schülerinnen und Schülern und die Vermeidung von Benachteiligung.

 

Handlungsfeld 2: Angebote im Übergang Schule-Beruf

Um die berufliche Orientierung und den Übergang in Ausbildung und Beruf von Jugendlichen in NRW zu verbessern gibt es eine Reihe von Modellen und Maßnahmen:

- Produktionsschule NRW: Hierbei handelt es sich um ein Programm für Jugendliche ohne ausreichende

Betriebs- und Ausbildungsreife

- Jobmappe/Berufswahlpass: Hierbei handelt es sich jeweils um gute Hilfsmittel für die Berufsorientierung

und erleichtern die Dokumentation

 

Nach der Schiule/nach Klasse 10

 

Handlungsfeld 3: Attraktivität der dualen Berufsausbildung erhöhen

Handlungsfeld 4: Kommunale Koordinierung- Aktivität vor Ort bündeln

 

5. Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Schulen

a) Zusammenarbeit mit dem CJD-Frechen

Die Potentialanalyse findet in Klasse 8 im CJD-Frechen statt.

Im Anschluss erhalten die SchülerInnen den Berufswahlpass, mit dem in den folgenden drei Jahren gearbeitet wird.

Die drei Berufsfelderkundungen in Klasse 8 werden ebenfalls in Kooperation mit dem CJD-Frechen durchgeführt.

b) ABZ (Berufsförderungswerk der Bauindustrie)

- Regelmäßige Teilnahme am BAU-Camp

- Das Bau-Camp ist ein Berufsorientierungstag, an dem die Schülerinnen und Schüler auf praktische und unterhaltsame Weise einen frei gewählten Beruf der Bauindustrie kennen lernen, indem sie einen Tag einen Auszubildenen in seinem Ausbildungsalltag begleiten und von diesem angeleitet werden.

- Praktika im ABZ

c) Berufskolleg Bergheim

Teilnahme an Info-Veranstaltung zu den Bildungsgängen sowie am Tag der offenen Tür.

Hospitationen durch SchülerInnen und LehrerInnen.

d) Berufskolleg Horrem (Adolf-Kolping)

Teilnahme an Info-Veranstaltungen zu den Bildungsgängen sowie am Tag der offenen Tür.

- Hospitation durch SchülerInnen und LehrerInnen.

e) BIZ (Berufsinformationszentrum)

- Erwerb von Informationen zu Berufen, die den jeweiligen Kompetenzen entsprechen.

f) ASH-Sprungbrett in Bergheim

- Beratung/Hilfe bei der Suche nach Praktikumsplätzen.

- Hospitationen durch SchülerInnen und LehrerInnen.

g) IB (Internationaler Bund)

- Austausch von Informationen, je nach Trägerschaft.

 

6. Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit

Die Martinusschule pflegt schon von je her einen sehr engen Kontakt zu den BeraterInnen der Agentur für Arbeit.

Im Optimalfall, findet in den Klassen 8 eine allgemeine Informationsveranstaltung durch die Berater der Agentur für Arbeit statt. Aus Personalmangel in der ARGE war dies in der Vergangenheit jedoch nicht immer möglich.

Ende der Klasse 9 finden erstmals Einzelgespräche durch eine Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit statt. Hierbe geht es um ein erstes Kennen lernen. Der/Die BeraterIn schaut sich die letzten Zeugnisse der Jugendlichen an. Ein Gespräch über Interessen und Kompetenzen findet statt. Bei Bedarf wird der Jugenliche/die Jugendliche in die Agentur für Arbeit zu einem "Psychologischen Test" eingeladen. Mit Hilfe des Tests kann genau ermittelt werden inwiefern und in welchen Bereichen die SchülerInnen Unterstützungbedarf haben und welche Berufsorientierungsmaßnahmen oder Ausbildungen in Frage kommen.

In Klasse 10 findet erneut eine Einzelberatung statt. Diese Beratung kann in der Martinusschule oder in der Agentur für Arbeit in Brühl stattfinden. Hierbei geht es ggf. um die Ergebnisse der psychologischen Untersuchung sowie umd die Ermittlung der Kompetenzen. Im Hinblick auf die beruflichen Interessen und Möglchkeiten wird der Schüler/die Schülerin individuell beraten und ggf. vermittelt.

 

7. Elternarbeit

An den Elternsprechtagen und bei den Gesprächen mit den Beratern der Agentur für Arbeit werden die Eltern ausführlich über die beruflichen Perspektiven ihrer Kinder beraten.

Geplant ist ein Elternabend mit Vertretern der Agentur für Arbeit sowie Vertretern anderer Einrichtungen. Ein diesbezüglicher Termin ist bisher noch nicht festgelegt worden.


8. Erkundungen in den Klasse 8-10:

Erkundung verschiedener Einrichtungen mit berufsvorbereitenden oder schulischen Maßnahmen:

CJD-Frechen, ABZ Kerpen, Berufskolleg Bergheim, Berufskolleg Horrem, BIZ Brühl

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